CBW | natürlichTRANSPARENT
CBW | natürlichTRANSPARENT

Kellerweg 106

 

 

 

    

          aus Anlass zum anonymen "Schmähzettel"

  - hier klicken:  kurz und bündig

Ratssitzung vom 04.04.19 – Klarstellung zum Bericht der Kommission

 

Im vorausgegangen Beitrag zum „sauberen Wahlkampf“ (siehe Menue-Leiste oben) habe ich auf die Ratssitzung vom 04.04.2019 hingewiesen und die Ergebnisse der Akteneinsicht angekündigt.

Deshalb möchte ich hier antworten, wohl wissend dass jede faktisch bewiesene Darstellung weitere subjektive Gegendarstellungen zulässt.

Ich möchte Sie deshalb bitten auch die beigefügten Links anzuklicken um Anlagen im Kontext zu lesen.

 

 

Familiäres

Bekanntermaßen haben mein Mann und ich drei Töchter, die sich aktuell mit dem Thema Hauskauf beschäftigen. Unsere Mittlere, die Architektur studiert hat, verliebt sich in das Haus im Kellerweg - die älteste Tochter zieht nach Oppenheim, was schon ein wenig grenzwertig ist. Die Jüngste lebt mit ihrem bayrischen Freund in Regensburg und wünscht sich auch in die Heimat Mainz/Rheinhessen zurückzukommen. So sind wir sehr froh, dass unsere mittlere Tochter in Guntersblum, in einem Anwesen ihrer Wahl, leben möchte. Als Berufsanfänger stehen ihr die notwendigen Mittel noch nicht zur Verfügung, weswegen mein Mann den Kaufvertrag unterschrieb.

 

 

 

Darstellung zur Akteneinsicht Kauf Kellerweg 106 :

 

Zu diesem Thema hat die AZ bereits berichtet…AZ vom 06.04.2019

 

Die beiden Beigeordneten Werner Willius und Peter Muth, sowie meine Person, waren persönlich befangen. Alle drei verließen wir den Ratstisch, wie es die Gemeindeordnung vorsieht. Nachdem das älteste Ratsmitglieder Dr. G. Stärk aus gleichen Gründen ablehnt, wählt der Rat einstimmig den ULG-Fraktionsvorsitzenden Thilo Töpfer zum Vorsitzendes des Tagesordnungspunktes.

 

Dem Rat hätte der Vorkaufsrechtverzicht vorgelegt werden müssen und nicht nur den Beigeordneten – das ist Fakt.

 

Ich habe dies, genausowenig wie die beiden Beigeordneten nicht zum Schaden an der Gemeinde getan, sondern so, wie wir dies in den vorherigen Jahren im Rat nicht anders erfahren hatten.

Das war ein Fehler, den ich schon lange eingestanden habe und der seit Dezember 2018 nicht mehr vorkommt.

Alle Unterlagen die seitens der VG und Gemeinde zu diesem Thema existieren, wurden zusammengetragen und am 6.3.2019 zur Akteneinsicht vorgelegt.

Es gibt vier Fraktionen im Guntersblumer Gemeinderat und jede sandte ein Ratsmitglied zur Akteneinsicht. Die Beauftragten konnten sich nach einer Stunde nicht auf ein gemeinsames Ergebnis einigen, sondern beabsichtigten Rücksprache mit ihren Fraktionen zu halten. Folgerichtig gaben sie deshalb im Rat am 4.4.2019 ihre Stellungnahmen ab.

 

 

 

Stellungnahmen der Kommissionsmitglieder :

 

   FWG

Das FWG Rats- und Kommissionsmitglied Dr. Gerhard Stärk (FWG) gab seine persönliche Erklärung ab und beharrt auf seiner Position wie vor der Einsicht.  

 

   CDU

Das Ratsmitglied Benjamin Deißroth (CDU) berichtet, dass alle Unterlagen vorlagen und bestätigt, dass es zwar den formalen Fehler gab das Vorkaufsrecht nicht im Rat vorzulegen, dass aber keine persönliche Einflussnahme der Ortbürgermeisterin während der Kaufabwicklung vorliegt und auch keine Vorteilnahme. (siehe Referenz-Seite).

 

   SPD

Das Ratsmitglied Udo Oswald (SPD) sucht weiter. Er vermisst Antworten, die er in den bereitgestellten Unterlagen hätte finden können.

 

   ULG

Das Ratsmitglied Ursula Krämer-Adam (ULG) hat die Chronologie und Akten des Verkaufes geprüft und berichtet, dass das Grundstück selbst nie interessant für die Ortsgemeinde gewesen ist und deshalb auch nie ein Vorkaufsrecht im Rat hätte geltend gemacht werden können.

 

Und das ist das eigentlich Wesentliche! 

 

 

 

 

Anmerkung :

Bei der Akteneinsicht wurde neben einer chronologischen Auflistung, der komplette Kaufvertag und das Gutachten vorgelegt, für welches der Nachlassverwalter Auftraggeber war. Dieses beschreibt den desolaten Zustand der Gebäudesubstanz und die derzeitige Unbewohnbarkeit. Der auf dem Gelände befindliche Weinberg ist langfristig bis zum Jahr 2030 verpachtet (vorzeitig unkündbar).

 

 

Laut Ratsmitglied Udo Oswald (SPD) geht es nun neuerdings um steuerliche Vorteilnahme des Käufers während der Restaurationsphase und er erwähnt ganz nebenbei, dass der Rat bei einem Kauf eines Hauses in der Hauptstraße schon einmal dem Vorkaufsrecht zugestimmt hätte. Etliche Ratsmitglieder streiten dies in der direkten Erwiderung ab (Iin Ratsprotokollen von 2009 bis heute ist hier nichts dergleichen dokumentiert).

 

Ratsmitglied Fred Oswald (FWG Fraktionsvorsitzender) erklärt direkt nach der Darstellung der Kommissions-Beauftragen, dass er keinen Grund für ein Fehlverhalten der Ortbürgermeisterin sieht, da er selbst bezeugen kann, dass mehrere Personen an diesem Objekt interessiert waren und geboten hatten. 

 

Ratsmitglied Carl-Christian Schmitt (CDU Fraktionsvorsitzender) trägt ergänzend zum Bericht von Benjamin Deißroth die Stellungnahme der CDU vor, distanziert sich von verfälschter Berichterstattung, kritisiert die aktuell unsachliche Zusammenarbeit im Rat und bestätigt, dass die Ortbürgermeisterin stets im Interesse von Guntersblum und nicht zu deren Schaden gehandelt hat.

 

 

 

 

Mein Fazit :

 

Die persönlichen Vorwürfe seitens des Ratsmitgliedes Dr. G. Stärk (FWG) sind unbegründet und subjektiv – es gibt keine wissentliche Übergehung des Rates oder persönliche Vorteilsnahme oder einen Insiderhandel.

 

Die neuen Vorwürfe des Ratsmitgliedes Udo Oswald stehen in keine Zusammenhang mit der Akteneinsicht.

 

Der Nachlass wurde ordnungsgemäß über zwei Jahre von einem Nachlasspfleger betreut und von einem Makler abgewickelt. Jeder Interessierte hätte das Haus kaufen können. Die Gemeindeordnung wurde von mir nicht wissentlich verletzt. Eine persönliche Vorteilnahme gab es nicht.

 

Dass das Grundstück keine unmittelbare Nähe zur KITA-Spatzennest hat - somit nicht als KITA-Erweiterungsfläche dienen kann, wird nicht mehr angezweifelt !

Somit bestand kein begründbares Kauf-Interesse der Ortsgemeinde und der Rat hätte auf das Vorkaufsrecht sowieso verzichten müssen.

 

 

 

 

FUTUR :

 

Unabhängig von dem Ausgang der anstehenden Kommunalwahl kann ich wirklich nur hoffen, dass im neuen Rat solche Verhältnisse nach “Schilda” (vgl. „Die Schildbürger“ von Erich Kästner) nicht mehr vorkommen, sondern dass diese Misstrauens-Krankheit nach der Wahl ausheilt und in Guntersblum gemeinsam gesund weitergearbeitet werden kann.

 

 

 

 

 

Ihre Claudia Bläsius-Wirth                                                          

Guntersblum, 9. April 2019

 

Sauberer Wahlkampf seit Juli 2018 … 

           ... oder erst wieder nach der Wahl 2019 ?

 

   Im Eigeninteresse oder im Interesse wessen?

 

 

Die Aufgabe als Ortsbürgermeister ist es für das Gemeinwohl des Ortes, seine Bürgerinnen und Bürger, wie für seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu sorgen. Das ist eins zu eins mein Verständnis  und ist mein Ziel seit meinem Amtsantritt – also das Gemeinwohl, nicht mein   persönliches!

                                  „pro bono publico“

 

Gerne bin ich unter Guntersblumern, rede und diskutiere leidenschaftlich und bin extrovertiert – mit großem Engagement vertrete ich die Ortsgemeinde auf etlichen unterschiedlichen Ebenen.

Über die vielen Sitzungen hinaus, berichte ich auch offen über Guntersblumer Belange in verschiedenen Medien, z.B. mit Redakteuren der Zeitung und eigenen Artikeln im Rhein-Selz Aktuell. Im Rathaus werden meine wöchentlichen Sprechstunden (immer mittwochs 16-19 Uhr) rege genutzt und darüber hinaus tag-täglich Einzeltermine und –telefonate eingeplant. Da Transparenz bei mir einen hohen Stellenwert hat. All dies kann objektiv unter nachfolgenden Links nachvollzogen werden:

 

 https://www.guntersblum.eu/
 https://nierstein-oppenheim.more-rubin1.de/
 https://archiv.wittich.de/epapers/753/2019/12/html5forpc.html

 

Nun, 3 Jahre Lehrzeit als Ortsbürgermeister sind bestenfalls als solide Basis geeignet für eine weitere Amtsperiode zu dienen. Zu Ende ist das Lernen noch lange nicht  - es gibt noch viel zu tun und noch viel mehr zu lernen. Das nicht alles, was in der Vergangenheit Routine war, unbedingt zeitgemäß oder richtig war, lässt sich diskutieren. Ohne solche Themen jedoch aufzugreifen und anzusprechen kommt es nicht zum Dialog.

 

Neben vielen konstruktiven zukunftsorientierten Gesprächen gibt es 4 Themen die ich hier darlegen möchte:

 

 

  1. Maxime zum Einsatz von Fachkräften: zum Wohl der Kinder

Interessant und lehrreich ist die Maxime zur qualitativen Arbeit im Kindergarten. Die Idee vom ausschließlichen Einsatz von Fachkräften zur Betreuung unsere Kinder sicher gut und richtig, geht es doch um das Wohl unserer Kinder und einem bestmöglichen Erziehungsauftrag für die Gesellschaft Rechnung zu tragen. Wenn einzelne die Qualifizierung ablehnen und es dann zu einer Klage kommen kann ist das eigentlich ein ganz normaler Vorgang bei mehr als 60 Mitarbeitern. Nicht normal waren die Begleitumstände zu diesem Thema, die Anwesenheit von Ratsmitgliedern, Genossen und einem einschlägigen Journalisten während der Verhandlung im Arbeitsgericht. Darüber hinaus musste ein Hausverbot für eben Letzteren verhängt werden, der sich unter Vortäuschen falscher Gründe ohne Genehmigung Zugang zu einer KITA während des Betriebs zwecks Recherche zu diesem Thema verschafft hatte.
Zu diesem Thema hatte die OG bereits im Oktober 2018 ausführlich Stellung genommen und dabei auch einen Brief einer KITA-Leiterin beigefügt, der belegt, dass die Darstellungen der SPD sehr einseitig sind. Ich möchte hier auch nicht unerwähnt lassen, dass die damals auf Wiedereinstellung klagende Mitarbeiterin seit der Verhandlung im Oktober bis heute ihren Dienst nicht angetreten hat.

Ref: https://www.guntersblum.eu/infos-der-ortsgemeinde-zum-umgang-mit-kita-personal/

 

 

 

  1. Betreutes Wohnen: zum Wohl für Ältere

Ebenso hat das Projekt: Betreutes Wohnen für mich sowohl in 2016 als auch nun wieder sehr hohe  Priorität. Dass dies bereits in der Ausschreibungsphase Thema politischer Berichterstattung wurde ist sicher normal. Hier wurden alle Schritte vor und mit dem Gemeinderat und den Ausschüssen diskutiert, abgestimmt und letztendlich entschieden. Dies begann in 2016 als der Gemeinderat beschloss sich von einem rechtsrheinischen Projektentwickler zu trennen, der daraufhin auf Schadensersatz klagte – hier wird es in 2019 zu einer Gerichtsverhandlung kommen.  In der Folge wurden Alternativen mit anderen Projektentwickler gesucht und in vielen Sitzungen die Bedingungen diskutiert. Vom Gemeinderat wurde das Ansinnen des 2. Projektentwicklers Ende 2018 aus Gründen fehlender Bonität beigelegt – einstimmig fiel die Entscheidung unter allen Ratsmitgliedern aus. Ganz klar, dass ein Neustart nötig ist und jetzt werden die Bürgerinnen und Bürger aktiv gefragt. Eine Bedarfsanalyse mit Bürgerbeteiligung wird mit Hilfe eines Mainzer Institutes professionell in 2019 unterstützt, zum Auftakt wurde für den 26.03.2019 ins Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Ein langwieriger Prozess, der sicher durch ernsthaft interessierte Investoren auf Basis eben dieser Bedarfsanalyse beschleunigt werden könnte.
Auch hier wurde der demokratische Genehmigungsprozess der Ausschüsse und des Rates  von infamer Berichterstattung im Internet begleitet.  

 

 

  1. Vorkaufsrecht Kellerweg 106: zum historischen Ambiente

Das Anwesen Kellerweg 106 ist ein historisches Kelter- und Wohnhaus vom Ende des 19. Jahrhunderts und im Kellerweg ortsbildprägend. Ende 2016 verstarb der bisherige Eigentümer und ein Nachlassverwalter wurde vom Land eingesetzt. Da das Haus zu diesem Zeitpunkt sich schon in einem extrem schlechten Innenzustand befand, war der Abriss nicht ausgeschlossen. Aus diesem Grund wurde die Denkmalschutzbehörde im Mai 2017 um eine Einschätzung zu Denkmalschutzwürdigkeit des Hauses gebeten. Im Oktober 2017 wurde die Denkmalschutzwürdigkeit des Kelterhauses seitens der unteren Denkmalschutzbehörde präventiv dem Nachlassverwalter mitgeteilt. Die Ortsgemeinde wurde verfahrensbedingt jedoch erst am 28.06.2018 formal durch die VG um Zustimmung gebeten.  Im Mai 2018 begann mein Ehemann im Auftrag einer unserer Töchter mit einem vom Nachlassverwalter beauftragten Makler zwecks Hauskauf zu verhandeln, am 12.06.2018 wurde Einigung über den Kaufpreis erzielt und der Kaufvertrag daraufhin am 31.07.2018 unterschrieben. Meine Tochter plant in das derzeit unbewohnbare Haus nach abgeschlossener Restauration einzuziehen. Dass ich hier beim Denkmalschutzantrag und späteren Verzicht des Vorkaufrechtes vom Ratstisch abrückte und später die Beigeordneten (Werner Willius & Peter Muth) den Vorkaufsrechtverzicht unterschrieben haben, war für mich konsequent und logisch. Der Vorkaufsrechtsanfrage waren, wie üblich, Kaufvertrag und Wertgutachten beigefügt so auch in diesem Fall – beide Beigeordneten kannten deshalb schon längst den Käufer und den Grund meiner Zurückhaltung. Das Objekt selbst kann in keiner Weise direkt von der Gemeinde genutzt werden, da es nicht an den Kindergarten angrenzt. Eines dieser dazwischenliegenden Grundstücke dient als Zufahrt zu einem Weingut und ist faktisch untrennbar von dessen Betrieb und Nutzen. Damit war die Vorkaufsrechtanfrage für den Kellerweg 106 als Kita Erweiterungsfläche sinnlos. Das war den Beigeordneten, die eben nicht, ich zitiere: „arglos“ waren, völlig klar und deshalb sahen beide keinen Handlungsbedarf für einen Kauf „zum Wohle der Allgemeinheit“ für Guntersblum. Etliche Guntersblumer, darunter auch  Ratsmitglieder haben in 2017/2018 das Objekt besichtigt und kennen den desolaten Zustand des Objektes und die zu erwartend hohen Restaurationskosten, die nun durch Denkmalschutzauflagen eher noch steigen werden. Ebenso war in den Vorkaufsrecht-Anlagen ersichtlich, dass weitere Kaufinteressenten geboten haben und das Objekt weit über den Schätzwert durch einen Makler letztendlich verkauft wurde. Dies wurde in der Akteneinsicht von der eigens vom Rat bestellten Kommission ebenso nachgeprüft wie die Lageplan-Tatsache, Nutzungsrechte und langfristig bestehende Pachtverträge sowie von der Kreisverwaltung abgelehnte Bauvoranfragen.


Etlichen fraktionsübergreifenden Ratsmitgliedern war auch längst bekannt, dass mein Ehemann dieses Objekt für eine meiner Töchter kaufen wollte. Zum Zeitpunkt der formalen Anfrage seitens der VG zur Ausübung des Vorkaufsrechtes war der Vertrag beigefügt und einsehbar – hier hätte die Gemeinde tatsächlich das Vorkaufsrecht zum Wohle von Guntersblum ausüben können – das „Wohl“ existiert in diesem Fall jedoch nicht – sonst hätte auch keiner der Beigeordneten unterschrieben.
Offensichtlich gab es auch Ratsmitglieder die lange Zeit nicht wussten, dass der Kellerweg 106 zum Verkauf stand und zum Zeitpunkt der Akteneinsicht im März 2019 nicht mehr wussten, dass die Beigeordneten und nicht ich den Vorkaufsrechtverzicht unterschrieben hatten. 

 

In der Gemeinde war es jahrelang, auch unter meinem Vorgänger üblich, Vorkaufrechtsverzichte bei denen kein offensichtlicher Nutzen/Wohl für die Gemeinde vorlag, nicht mehr im Rat zur Abstimmung zu bringen, sondern dies im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Beigeordneten-Besprechungen zu erwägen und zu unterschreiben.


Hier wurden die VG und ich von der Kommunalaufsicht des Kreises hingewiesen, dass Vorkaufsrechte in Zukunft grundsätzlich auf die Agenda der Gemeinderatssitzung zu bringen sind – und dies wird natürlich geschehen! Das habe ich bereits in der Dezember-Ratssitzung offen angekündigt.

Durch gezielt spannende „Reportagen“ und bewusst einseitig dargestellte Kommentare seitens einzelner Ratsmitglieder wird nun die Zusammenarbeit im Rat in Frage gestellt und wird zum Element für einen schmutzigen Wahlkampf.  Der Fraktionsvorsitzende der SPD lässt sich interviewen und im Internet zitieren „eigentlich ein Fall für den Staatsanwalt“.  Gleichzeitig werden einem CDU-Ratsmitglied  Aussagen unterstellt,  die so nie getätigt wurden.

 

Innerhalb der CDU habe ich kurz nach der vom Rat durchgeführten Akteneinsicht folgenden kurzen Status mitgeteilt:

http://s524501266.website-start.de/guntersblum/ortsb%C3%BCrgermeisterin-cbw/

 

 

Sehr gerne lade ich zur nächsten Ratssitzung am Donnerstag, 4.4.2019 ein,

damit dort Fragen zu diesem Thema direkt beantwortet werden können.
 

  1. In sich Geschäfte für Gemeindebedarf – (mein Fehler)

Bekannt ist, dass ich eine kleine Werbeagentur betreibe. Hier habe ich für die Gemeinde durch meine Agentur kleine Anschaffungen zum Einkaufspreis, ohne Aufschläge, zum Beispiel: Hohlkammer Plakate für Gemeindeveranstaltungen und Visitenkarten für Beigeordnete im Wert von insgesamt ca. 700€ getätigt.  Diese Prozedere fand ich damals einfach, schnell und kostensparend – dies habe ich sofort eingestellt und unterlasse es in Zukunft einfach.

 

 

 

 

Fazit:

Zwei Themen sind beendet:

*  Kellerweg Vorkaufsrecht – gängige Praxis abgestellt - Vorkaufsrechtsanfragen kommen ab sofort in den Rat

*  In sich Geschäfte – gut und kostensparend gemeint - Fehler gemacht und abgestellt

 

Zwei weitere Themen sind offen:

*  Kita Maxime – qualitative Arbeitskräfte in den KITAs zu beschäftigen bleibt ein Anliegen

*  Betreutes Wohnen  - auch das wird in 2019 ein wichtiges Thema bleiben

 

Und viele weitere Themen stehen zum Wohle von Guntersblum noch auf meiner Agenda:

  • Retentionsraum
  • Neubau- & Gewerbegebiet
  • Feuerwehrgerätehaus - Neubau
  • Lebenswertes Guntersblum#
  • Barrierefreiheit
  • Kita Erweiterung
  • Städtebau-Förderprogramm
  • Zweckverband Elektrofähre Rhein
  • Stiftung Anwesen Schultheis
  • Offene Kommunikation - parteiübergreifend

Ich kann nur hoffen, dass der Blick frei ist und Guntersblum sich für die nächsten 5 Jahre für die wichtigen Themen und den offenen direkten Dialog entscheidet. Dabei mögen die Guntersblumer Wähler objektiv abwägen, warum eine polarisierende diffamierende Berichterstattung im Internet gestartet wurde und wem diese dienen soll. Als Ortsbürgermeister und Kandidatin für die nächste Periode stehe ich für Transparenz und konstruktive Kommunikation.  

 

Wie ich  in meiner Rede zum Kreppel-Kaffee im Januar 2019 ausgedrückt habe, mache ich bei meinem Tatendrang und der Menge an interessanten Aufgaben in der Rolle des ehrenamtlichen Ortsbürgermeisters auch mal Fehler und lerne daraus

– ein Schuft wer Böses dabei denkt! -

 

Nichtstun ist für mich keine Alternative!

so werde ich auch künftig Projekte – seien es angenehme, schwierige oder strittige offen angehen.

 

Ihre Claudia Bläsius-Wirth

Guntersblum, 26. März 2019

 

Zum Kellerweg 106

zum Haushalt 2019

Guntersblum hat eine Ortsbürgermeisterin,

die nicht aufgrund langfristig gesponnener politischer Netzwerke ins Amt gewählt wurde, sondern dies eher einem unglücklichen Zustand schuldet. In dieser Rolle hat die Ortsbürgermeisterin vieles gemeinsam mit Verwaltung und Rat gestaltet und dabei gelernt, dass verwaltungsrechtliche Regeln oftmals die zeitlichen Umsetzungen stressen.

 

Gerade deshalb kandidiert Sie bewusst für eine neue Amtszeit – damit die wesentlichen Ziele wie Neubaugebiet, Feuerwehr, Betreutes Wohnen, Kindergarten, Fähre fortschreiten.

Wie alles Neue werden diese Themen sicher immer wieder kontrovers diskutiert bis am Ende die Guntersblumer dann doch stolz auf die Veränderungen und Ergebnisse sind.


 

Kontroverse Diskussionen muss es in jeder Demokratie geben, so auch in Oppenheim, wo noch im Mai 2018 sich 9 “Latrinen” Genossen inklusive eines Guntersblumers  gegen die Wahl des neuen Bürgermeisters Jertz stellten und sich bis heute davon nicht distanziert haben.

 

 

Sie polarisieren die politische Landschaft, sogar bis nach Guntersblum – aber sicherlich haben das die Genossen vergessen.

 

 

Wenn schon in Ausschusssitzungen einstimmig Ja-Beschlüsse ohne Enthaltung zum Guntersblumer Haushalt getroffen werden, diese auch protokolliert sind, und die gleichen Personen in der nachfolgenden Ratssitzung sich nicht mehr erinnern, wie Sie vorher abgestimmt haben und nun deshalb von ja zu nein umstimmen, ist das mehr als irritierend – noch steht das Rathaus nicht in der

Alzheimer Straße.

 

 

Der Wunsch liegt nahe, das der Wähler nichts vergisst und in Guntersblum und Oppenheim objektiv, parteipolitisch losgelöst die Personen in Ehrenämter wählt, denen die unternehmerische, aktive Gestaltung der Zukunft am Herzen liegt und nicht das Aufrechterhalten politischer Netzwerke.

Dann lässt sich das populistische Gehabe, das Verbreiten von fake News durch Intriganten sicher leichter ertragen. 

 

 

 

pro bono publico (zum Wohle der Öffentlichkeit)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Claudia Bläsius-Wirth

Guntersblum, 23. Februar 2019

 

 

 

 

Kontakt und Kennenlernen

Claudia Bläsius-Wirth

Alsheimer Str. 22  |  Guntersblum
 

Rufen Sie einfach an unter :

mobil:  0172 53 15 810

 

wenn ich nicht direkt abnehmen kann, rufe ich zurück.

 

 

Hobbies     Fahrradfahren, Theater, Wein & Kulinarisches

 

Zeit verbringen mit der Familie, Feiern mit Freunden

 

Tägliches Laufen mit dem Familienhund, Levico Naturerlebnisse erden und machen die Gedanken frei !

1961          geb. 11.06.1961 in Kaiserslautern, verheiratet, 3 Töchter

 

1977          Wilh.-Erb-Gymnasium, Winnweiler, Mittlere Reife

 

1977-1979  Sprachschule INLINGUA, Kaiserslautern, Staatl. anerkannte Auslandskorrespondentin

 

1979-1981  DIDIER-Werke, Grünstadt, Exportsachbearbeiterin

 

1981-1984  IBM Deutschland GmbH, Werk Mainz, Sekretärin

 

1982-1984  IHK Mainz, berufsbegleitende Ausbildung zur staatl. geprüften Wirtschaftsassistentin

 

1984-1989  IBM Deutschland GmbH, Marketing & Vertrieb, Bonn, Wiesbaden  und Frankfurt

 

1985          neuer Lebensmittelpunkt wird Guntersblum mit dem Haus in der Alsheimer Str. 22

 

1987          IBM Deutschland GmbH, Herrenberg, Ausbildung Systemingenieur Datenbanken

 

1989          IBM Rochester, Minnesota, Assignment USA - Programmiererin

 

1994          Eröffnung CBW-Büroservice in der Alsheimer Str. 22, Guntersblum

 

1997          Geschäftsführerin  Verkehrsverein Guntersblum e.V.

 

2000          Bürogemeinschaft mit Foto-Design Salomon in der Hauptstr. 48. Guntersblum

 

2004          Eröffnung sWeinspiel@CBW-Design, Vergrößerung in Leistung und Raum in der Julianenstr. 42

 

2004         Schöffe am Verwaltungs-

bis 2005    gericht Mainz

 

2005          Eintritt in die CDU

 

2009          Ausbildung zum Kultur- und Weinbotschafter Rheinhessen e.V.

 

seit 2009    Mitglied des Gemeinderates Guntersblum

 

seit 2009    Mitglied des Verbandsgemeinderates Guntersblum

 

Dez. 2012  Gründung Förderverein Kühkopf-Fähre, 1. Vorsitzende Verein zur Verbindung der Kulturlandschaften Altrhein und Insel Kühkopf e.V.

 

2014          Ausbildung zur Rad-Tourenleiterin (Kultur-und Weinbotschafterin

 

seit 2014    Mitglied des Verbandsgemeinderates Rhein-Selz

 

seit 2014    Erste Beigeordnete Ortsgemeinde Guntersblum mit Geschäftsbereich:

Wirtschaft, Tourismus und Kultur

 

seit 2016    Ortsbürgermeisterin der Gemeinde Guntersblum

 

Dez. 2016          Gründung des Zweckverbandes ZER - Zweckverband Elektrofähre Rhein, Stellvertretende Verbandsvorsteherin

 

-   UND

2. Vorsitzende Verkehrsverein             Guntersblum e.V.

Beisitzer im Vorstand der Gewerbetreibende Guntersblum e.V.

Vorsitzende CDU GuntersblumPLUS (Guntersblum, Ludwigshöhe und Berggemeinden)

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© s´Weinspiel @ CBW